Medikamentenplan erstellen und ausdrucken
Trage ein, was du nimmst, und drucke dir einen übersichtlichen Plan aus. Dazu gibt es eine Notfallkarte fürs Portemonnaie. Alles auf einen Blick – für den Arzttermin, das Krankenhaus, den Notfall oder für Angehörige.
1Was nimmst du?
Medikamente mit Dosierung für morgens, mittags, abends und zur Nacht. Nahrungsergänzung gehört auch dazu.
Medikamente
Nahrungsergänzung
2Für den Notfall (freiwillig)
Diese Angaben stehen oben auf dem Plan und auf der Notfallkarte. Was leer bleibt, lassen wir auf der Karte weg.
3Für den Ausdruck (freiwillig)
Was du hier leer lässt, bleibt auf dem Ausdruck als Linie zum Ausfüllen frei.
Alles, was du hier einträgst, bleibt im Speicher dieses Browsers auf deinem Gerät. Wir bekommen davon nichts mit. Wenn du an einem fremden Rechner sitzt, lösche die Angaben nach dem Drucken.
Vorschau
Am Handy wählst du im Druckdialog „Als PDF speichern“. Dann hast du den Plan auch ohne Internet dabei oder kannst ihn an Angehörige schicken.
Auf allen Geräten, mit Verlauf
Mit einem kostenlosen Konto liegt dein Plan sicher gespeichert bereit, Dosisänderungen bleiben im Verlauf und deine Supplemente stehen direkt neben deinen Blutwerten. Nach der Anmeldung fragt Blutprofil, ob der Plan aus diesem Browser übernommen werden soll.
So erstellst du deinen Medikamentenplan
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1
Eintragen
Name und Stärke von der Packung abschreiben, dann die Menge für morgens, mittags, abends und zur Nacht eintragen.
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2
Ergänzen
Allergien, Vorerkrankungen und einen Notfallkontakt dazuschreiben. Das hilft vor allem, wenn du selbst nichts sagen kannst.
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3
Drucken
Plan im A4-Querformat ausdrucken oder als PDF speichern. Die Notfallkarte ausschneiden, falten, fertig.
Was auf einen Medikamentenplan gehört
Ein guter Plan beantwortet auf einen Blick, was du wann und wie viel nimmst. Dafür steht jedes Mittel in einer eigenen Zeile: Handelsname, Wirkstoff und Stärke, dazu die Menge für die vier Tageszeiten, also zum Beispiel 1 – 0 – 1 – 0 für eine Tablette morgens und eine abends. Angaben dazu, wofür du es nimmst, und Hinweise wie „nüchtern“ oder „zum Essen“ helfen allen, die den Plan später lesen.
Vergiss die Mittel nicht, die du nur ab und zu nimmst. Schmerzmittel bei Bedarf, ein Asthmaspray für unterwegs oder Tropfen gegen Allergien gehören genauso dazu wie Nahrungsergänzung. Und schreibe das Datum dazu: Ein Plan ist nur so gut wie sein letzter Stand.
Den Plan nimmst du zu jedem Arzttermin mit, in die Apotheke und ins Krankenhaus. Eine Kopie bei Angehörigen schadet auch nicht, falls sie für dich sprechen müssen.
Die Notfallkarte fürs Portemonnaie
Den A4-Plan hast du nicht immer dabei, dein Portemonnaie schon. Die Notfallkarte hat Scheckkartengröße und wird in der Mitte gefaltet. Vorne stehen Name, Geburtsdatum, Allergien, Vorerkrankungen, Blutgruppe und ein Notfallkontakt, hinten deine Medikamente mit ausgeschriebener Dosierung („1 Tablette morgens, 1 abends“) und deine Hausarztpraxis.
Auch Nahrungsergänzung gehört auf den Plan
Vitamin D, Magnesium oder Omega-3 nehmen viele, ohne groß darüber nachzudenken. Beim Arzt kommen sie trotzdem selten zur Sprache. Dabei können manche pflanzlichen Mittel und Nahrungsergänzungsmittel die Wirkung von Medikamenten beeinflussen. Biotin in hoher Dosis, wie es oft für Haare und Nägel genommen wird, kann sogar bestimmte Laborwerte verfälschen, zum Beispiel Schilddrüsenwerte.
Vor einer Operation oder wenn ein neues Medikament dazukommt, fragen Ärztinnen und Ärzte deshalb nach allem, was du nimmst. Mit dem Plan musst du nicht lange überlegen. Ob etwas zusammenpasst, klärst du am besten in deiner Apotheke.
Dein Plan und der Medikationsplan vom Arzt
Gesetzlich Versicherte, die dauerhaft mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig nehmen, haben Anspruch auf einen Medikationsplan von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt. Der ärztliche Plan und dein eigener ersetzen sich nicht gegenseitig: Dein Plan ist ein Überblick zum Mitnehmen, in dem auch Supplemente und Bedarfsmedikamente Platz haben, die auf dem ärztlichen Plan oft fehlen. Gleiche beide beim nächsten Termin ab. Blutprofil prüft keine Wechselwirkungen und gibt keine Dosierungsempfehlungen.
Mit kostenlosem Konto: Plan und Blutwerte an einem Ort
Blutprofil ist eigentlich ein Dashboard für deine Blutwerte. Mit Konto siehst du, was du nimmst, direkt neben deinen Laborwerten, etwa ob sich beim Vitamin-D-Wert etwas getan hat, seit du supplementierst.
- Plan auf Handy, Tablet und Rechner
- Dosisänderungen und abgesetzte Mittel bleiben im Verlauf
- Blutwerte mit Verlaufskurven und PDF-Report für den Arzttermin
- Nur deine E-Mail-Adresse nötig, Server in der EU
Häufige Fragen
Ist der Medikamentenplan kostenlos?+
Ja. Du kannst den Plan und die Notfallkarte ohne Anmeldung erstellen, ausdrucken oder als PDF speichern. Auch das Konto bei Blutprofil ist kostenlos.
Wo werden meine Angaben gespeichert?+
Ohne Konto bleiben alle Angaben im Speicher deines Browsers auf deinem Gerät. Sie werden nicht an uns übertragen. Mit „Alles löschen“ entfernst du sie wieder. Mit einem kostenlosen Konto speicherst du Medikamente, Supplemente und Notfall-Infos nach deiner Einwilligung auf unserem Server und hast sie auf allen Geräten. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
Kann ich den Plan als PDF aufs Handy speichern?+
Ja. Tippe auf „Plan drucken“ oder „Notfallkarte drucken“ und wähle im Druckdialog „Als PDF speichern“. Dann hast du den Plan auch ohne Internet dabei oder kannst ihn an Angehörige schicken.
Ersetzt der Plan den Medikationsplan von meiner Ärztin oder meinem Arzt?+
Nein. Gesetzlich Versicherte, die dauerhaft mindestens drei verordnete Medikamente gleichzeitig nehmen, haben Anspruch auf einen Medikationsplan von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt. Dein eigener Plan ist ein Überblick zum Mitnehmen, gern auch mit Nahrungsergänzung und Bedarfsmedikamenten. Gleiche ihn beim Arztbesuch ab.
Was steht auf der Notfallkarte?+
Name, Geburtsdatum, Allergien, Vorerkrankungen, Blutgruppe und Hinweise, dazu deine Medikamente mit ausgeschriebener Dosierung, ein Notfallkontakt und deine Hausarztpraxis. Die Karte hat Scheckkartengröße, wird in der Mitte gefaltet und passt ins Portemonnaie.
Prüft Blutprofil Wechselwirkungen?+
Nein. Blutprofil prüft keine Wechselwirkungen und gibt keine Dosierungsempfehlungen. Dafür sind deine Ärztin, dein Arzt und deine Apotheke die richtigen Ansprechpartner.
Hinweis: Der Plan dient deiner Übersicht und ersetzt keine ärztliche Beratung. Medikamente bitte nicht ohne Rücksprache ändern oder absetzen. Bei Fragen zu Dosierung und Wechselwirkungen helfen dir deine Ärztin, dein Arzt oder deine Apotheke.